Unser F2-Wurf hält uns gewaltig auf Trab. Die Bande ist ausgesprochen unternehmungslustig und extrem niedlich. Ganz, ganz zauberhafte Welpen. Dennoch, die Zeit des Abschieds naht. In den nächsten Tagen werden uns die kleinen Greifentaler schon wieder verlassen und zu ihren neuen Besitzern ziehen, die sich schon sehr freuen. Wie immer haben wir die Zeit mit den Welpen sehr genossen, freuen uns aber auch, wenn es kurzzeitig mal wieder etwas ruhiger wird. Den F´s wünschen wir alles Gute im neuen Zuhause, und den neuen Besitzern ganz viel Freude mit ihren Greifentalern.
Allzulange wird die Ruhe nicht anhalten. Tilda ist tragend von David Marees „Elan Valley Dean“. Und ich freue mich riesig, dass die Fahrt ins nördliche Holland Früchte getragen hat. Die Suche nach einem Rüden für Tilda war nicht einfach. Dean scheint mir aber der optimale Partner für sie zu sein, und ich bin extrem gespannt auf die Welpen und vor allem darauf, wie sie sich entwickeln werden. Dean und Tilda haben große Ähnlichkeiten, wenngleich Dean natürlich wesentlich besser trainiert ist. Dennoch sehe ich starke Parallelen in der Arbeitsweise und bin mir ziemlich sicher, diese Eigenschaften in den Welpen wiederzufinden. Allzu lange muss ich mich ja nicht mehr gedulden und hoffe natürlich, dass die Geburt problemlos vonstatten geht und wir alsbald unseren G2-Wurf begrüßen können. Spannend bleibt es 🙂
Trialen waren wir auch. Und das nicht ganz schlecht. Auf der HeLi-Meisterschaft hat Pina mit 83 und 96 Punkten immerhin Platz 15 geschafft, und Tilda hat mich bei ihrem Meisterschaftsdebut durch konstant souveräne Mitarbeit und sehr gutes Zuhören so sehr verblüfft, dass ihre 86 und 95 Punkte quasi nur noch das Sahnehäubchen eines wunderschönen Wochenendes waren und ich mich riesig über Tilda und ihren Platz 14 gefreut habe. Trostreich, wenn ich mir immer mehr eingestehen muss, dass meine Pina unübersehbar mit dem wohlverdienten Rentenantrag winkt. Und genau deswegen müssen die Jüngeren ran. Yaki ist für ein Trial gemeldet, es ist mir wirklich gelungen, Startplätze zu bekommen. Als Hahn im Korb mag sein Leben ja OK sein, aber es wird wirklich Zeit, über die Karriere nachzudenken. Ich bin zuversichtlich. Shedden hat er ja endlich verstanden.Seine wunderschöne Tochter Yuma macht mir richtig Freude. Ich habe mir Hilfe gegönnt und danke Sandra Bremicker sehr für die Unterstützung. Yuma und ich hatten uns etwas im Ausbildungskreis gedreht und waren etwas fest gefahren. Mit besagter Unterstützung haben wir beide optimal den Ausweg gefunden und sind nun auf sehr gutem Weg. Das Merle-Tier macht mir so viel Freude, ich bin hin und weg. Und hoffe doch, in ihr vielleicht Pinas „Ersatz“ gefunden zu haben. Wobei Pina natürlich, das versteht sich von selbst, nicht zu ersetzen ist. Aber vielleicht tritt ihre Enkelin in ihre Fußstapfen. Ich würde es mir so sehr wünschen.
Wünschen würde ich mir auch Regen. Dringend! Alle Weiden sind verbrannt und es wächst nichts nach. Unsere Schafe fressen Heu am Halm und wirken dabei nicht wirklich glücklich. Einige Bocklämmer suchen noch neue Wirkungskreise jenseits der Tiefkühltruhe. Sehr hübsche Zackeljungs, sehr gute Blackface und hübsche Bergschafböcke. Wer also ein Leben retten möchte, ist uns herzlich willkommen.
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