Während unser F2-Wurf uns verlassen hat und alle fünf Welpen wunderschöne neue Zuhause bezogen haben, in denen sie schon sehnsüchtig erwartet wurden, hat Tilda unseren G2-Wurf geboren. Am frühen Morgen des 16. August hat Tilda in gewohnt souveräner Manier 4 prächtige Welpen geboren. Drei Mädels und einen kleinen Rüden. An Tildas prall gefüllter Milchbar gedeiht das Quartett hervorragend, und Tilda weiß ihre Brut auch sehr gut vor allzu neugierigen, vierbeinigen Mitbewohnern zu schützen. Während Tilda es genießt, wenn wir Zweibeiner die knuffigen Hundekinder bewundern, darf sich kein Vierbeiner zu nah ranwagen. Da passt Tilda auf. Ist ja auch ihr gutes Recht. Die Welplinge sind erwartungsgemäß alle schwarz-weiß. Namen sind noch nicht gefunden und schöne Bilder hab ich auch noch nicht hinbekommen. Geistesgegenwärtig werde ich diesbezüglich aber Hilfe zu Rate ziehen, die bestens mit der Kamera umgehen kann. Bilder also demnächst. Außerdem könnte es durchaus sein, dass man von der einen oder anderen kleinen Dame auf dieser Seite immer wieder mal was lesen und sehen wird 🙂
Riesig freuen wir uns außerdem über Yumas brandaktuelles HD-Röntgen-Ergebnis. Dr. Koch höchstpersönlich hat ihre Hüfte als „vorbildlich“ bezeichnet und sie mit A1 ausgewertet. Das freut uns riesig und ist auch ein sehr beruhigendes Gefühl. Yuma hat die Freude nicht verstanden, aber fand ihren Aufenthalt in der Klinik durchaus lustig, zumindest solange, bis die Narkose gewirkt hat 🙂
Wir waren und sind viel unterwegs. Es gibt Trialergebnisse und Seminarberichte.
Angesichts der Tatsache, dass Tilda ja nun quasi „ans Bett gefesselt ist“, habe ich die Chance genutzt, um Yaki intensiv zu trainieren und zu trialen. Beides nicht ganz erfolglos. Seine Mutter natürlich lag ganz klar sicherer in der Hand. Und auch die Enkeltochter derselben, klein Yuma, wird intensiv trainiert. In das Merletier setze ich größte Erwartungen, und so langsam habe ich Hoffnung, dass diese sich wahrhaftig erfüllen könnten. Yuma arbeitet super, und das am liebsten jeden Tag. Es macht gerade so einen Spaß! Ich ziehe erste Trialstarts im Winter in Erwägung.
Doof halt, dass die Tage wahrhaftig schon wieder kürzer werden und man somit abends nicht mehr ganz so viel Zeit fürs Training hat. Ein Jammer! Nach so ziemlich der schlimmsten Dürre, an die ich mich erinnern kann, sind wir nahtlos im Herbst gelandet. Das Futter für die Schafe ist verbrannt oder eben schlichtweg nicht gewachsen. Ob der nun einsetzende, lang ersehnte Regen noch was retten kann, bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle wird es nun Zeit, die schlachtreifen Bocklämmer schweren Herzens ihrer Bestimmung zuzuführen. In Kürze plane ich das Zusammenstellen der Zuchtgruppen. Hoffentlich find ich für alle noch was zu fressen. Es bleibt spannend.Zwei neue Blackface-Böcke sind eingezogen und sichern somit unsere Herdbuchzucht. Ein weiteres Mal konnte ich einen vielversprechenden Jungbock in den Niederlanden erstehen und dazu im Tausch gegen unseren „Maiglöckner“ einen Jungbock aus der Zucht Krüger/Degener.
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