Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und da wird es wohl Zeit für den alljährlichen Jahresrückblick.:-)
Natürlich war auch dieses Jahr wieder lebhaft und turbulent, gespickt mit diversen Höhen und Tiefen.Ganz viele Seminare haben die Wochenenden ausgefüllt, und ich bedanke mich auf diesem Wege bei allen Veranstaltern und Teilnehmern für das Vertrauen, das in mich gesetzt wurde, und dass ich bei so vielen Veranstaltern zu Gast sein durfte, überall herzlich aufgenommen wurde und sehr, sehr viele nette Menschen und Hunde kennenlernen und trainieren durfte. Es waren durchweg wunderschöne Wochenenden, die mich doch immer wieder aufs Neue mit großer Freude erfüllen. Vor allem, wenn im Verlauf des Trainings die Fortschritte der teilnehmenden Teams deutlich erkennbar sind.
Viele andere Wochenenden verbrachten wir mal mehr, mal weniger erfolgreich auf diversen Trials. Schlussendlich ist es sogar gelungen, einige Startplätze für Yumas Start ins Trialgeschehen zu ergattern und sinnvoll zu nutzen. Die ein oder andere private Familienfeier wurde geschickt auf die übrigbleibenden Wochenenden gelegt .-))))
Das größte Highlight des vergangenen Jahres war sicher unangefochten unsere Reise nach Schweden zum Continental. Ein wundervolles Erlebnis, von dem wir noch lange zehren werden. Nach wie vor ist der Stolz auf meine tapfere Pina ungebrochen und ich bin froh um jeden Tag, den ich sie an meiner Seite haben darf. Dieser wunderbare Hund hat mich so unsagbar glücklich gemacht und nun ihre Rente mehr als verdient. Episch habe ich darüber berichtet, wie tieftraurig ich über ihr Karriereende bin, daher möchte ich es hier nun nicht nochmal erwähnen. Ich werde drüber wegkommen. Pina genießt die Rente indess sehr.Die Youngster müssen ran, und auch diese hatten ihre Momente im letzten Jahr. Ganz, ganz hart traf mich die Tatsache auf der Deutschen Meisterschaft, mit Tilda nur einen, einzigen Punkt am Finale vorbeigerutscht zu sein. Ein einziger Punkt mehr und wir wären mit Platz Nummer 12 im DM-Finale gewesen. Schade aber auch…. richtig schade….. so reichte es „nur“ für Platz 13. Also das war wirklich bitter……
Egal, da muss man ja auch mal nach vorne schauen.In 2023 gab es keine Welpen bei den Greifentalern, es hat einfach nicht gepasst. Um einen Wurf vernünftig aufzuziehen, braucht es Zeit und bestenfalls auch noch die passende Jahreszeit. Und natürlich einen günstigen Moment, um die Karriere der Mutterhündin nicht allzusehr aufzuhalten. Das war 2023 eben nicht gegeben. Aber 2024 wird es vermutlich gut passen.Yuma ist die Auserwählte, und wir sind froh, endlich den passenden Rüden für sie gefunden zu haben. Voller Freude warten wir nun auf ihre Läufigkeit, die hoffentlich so gut fällt, dass die Lammzeit nicht zu sehr touchiert wird. Natürlich wird der Weg zum Rüden wieder ein weiter, und unmöglich an einem Tag zu schaffen sein. Es bleibt also spannend. Aber es wird sicher Nachwuchs geben.
Schweren Herzens ist Casa umgezogen, zu sehr guten Freunden. Und noch schwereren Herzens muss ich mir eingestehen, sie läuft und arbeitet mit Michel noch viel schöner und besser, als sie es mit mir getan hat. Offenbar passen die beiden richtig, richtig gut zusammen, und das wiederum macht die Entscheidung ein wenig leichter. Ich bin froh, Casa sehr regelmäßig zu sehen und die beiden nach wie vor im Training begleiten zu dürfen. Es war richtig so, aber ganz leicht war’s nicht. ABER – vielleicht verirrt sich ja ein Nachkomme von Casa wieder zurück in die Heimat der Mutter und Oma. :-)))) Mal sehen….
Ansonsten, ja ansonsten alles wie gehabt, oder? Naja, fast. Die Nasenschafe sind ausgezogen. Aus mir unerklärlichen Gründen werden die Schafe überhaupt nicht weniger, aber ich habe auch massiv Sorge, dass es zuviele werden. Daher der Entschluss, die Nasenschafe als pflegeintensivste Rasse abzugeben. Die verbliebenen Damen hatten eine kurze Rittzeit und werden sicher nicht alle tragend sein. Zu groß auch nach wie vor die Sorge vorm Wolf und auch vor der Blauzunge, die sich Ende des Jahres über die Niederlande angekündigt hat. Wir hoffen inständig, dass uns beides auch 2024 verschont und somit unsere Schafe weiter mehr zur Freude als zur Sorge beitragen. Aktuell haben alle ihre Winterweiden bezogen und verdrücken bereits das Heu der Ernte 23.
In völliger Euphorie habe ich Yuma für das European Nursery in Aachen gemeldet. Das wird ein Spaß auf internationalem Niveau. Ich bin sehr gespannt, wie sich die „Bunte“ da schlagen wird. Wir starten mit dem olympischen Gedanken. Danach ziehe ich aber ernsthaft in Betracht, Yuma schon in der offenen Klasse zu starten. Es wird schon klappen. Die Pläne für 2024 sind also schon mal gefasst. Yuma, Yaki und Tilda sollen nach Möglichkeit die Greifental-Fahne auf den Wettkämpfen hochhalten, Yuma „nebenbei“ auch noch den Nachwuchs sichern. .-)Apropos Nachwuchs. Gins Start war wirklich suspekt, aber mittlerweile macht sie richtig Freude. Aber auch sie wird mich 2024 noch ordentlich beschäftigen. Da steckt noch Arbeit drin.
Wir genießen also derzeit wohl die Ruhe vor dem Sturm. Unsere Maine Coons haben mit drei putzigen Plüschlingen die Wurfkiste schonmal wieder vorgewärmt, Yuma wird bestenfalls folgen, Ziegen und Schafe werden ganz sicher Lämmer bekommen, und wer weiß, womöglich wächst die zweibeinige Familie auch wieder etwas an :-)Von alledem werden wir im nächsten Jahr sicher berichten….:-) In diesem Sinne, allen Freunden und Bekannten und allen Besuchern dieser Homepage wunderschöne, friedvolle Weihnachten und einen ausgesprochen guten Start ins neue Jahr….
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