Unser G2-Wurf ist bereit für den Auszug und wurde vorher dankenswerteweise nochmal professionell von der lieben Viola Lembgen abgelichtet. Das Quartett hat sich hervorragend entwickelt und uns lange Zeit ordentlich auf Trab gehalten. Tilda ist eine wirkliche Helikoptermutter, hat sehr auf ihre Bande aufgepasst und sich aufopferungsvoll um sie gekümmert. Dennoch denke ich, sie wird erleichtert sein, wenn sie ihre Kinder „los“ hat. Doch ich fürchte, ich muss Tilda noch mitteilen, dass nicht alle Welpen uns verlassen werden. Die dickste aus dem Wurf, optisch eher ein Pina-Double und vielleicht gerade deshalb nach langer Überlegung in mein Herz geschlichen, wird bleiben. Greifental Gin wird hoffentlich das Greifental-Rudel bestens ergänzen und mir die Gene ihrer Mutter, Großmutter und Urgroßmutter bewahren. Da bleibt also nur zu sagen… Welcome Gin .-)
Wir waren trialen! Ganz wunderbar und schön wars bei Pascal Stühler auf dem Unterfranken-Trial. Natürlich wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Ein Besuch bei Yumas Züchter und dann noch trialen. Das war eine Reise wert. Und trotz fiesem Wetter war es unglaublich schön und extrem lustig in Unterfranken. Und ganz erfolglos waren wir auch nicht. Drei Tage trialen und dreimal platziert, das hat die Stimmung schon sehr gehoben. Überglücklich war ich mit Yaki, er erzielt den dritten Platz an Tag 1, den dritten an Tag 2 und den achten an Tag 3. Also da war ich wirklich extrem zufrieden. Pina musste sich wohl erst warm laufen, ließ sich aber dann vom Junior nicht die Pötte klauen. Tag 2 immerhin 10 Platz und am dritten Tag dann den 2 Platz. Super! Da war die Freude riesig.hochmotiviert sind wir also zur Hessenmeisterschaft aufgebrochen. Und trotz des bekannt schwierigen Feldes und der ebensolchen Schwarzkopfschafe hatten Pina und ich samstags noch gute Punkte, am Sonntag aber war uns weder Glück noch Erfolg beschienen. Schade eigentlich… Dennoch war auch dieses Trial super schön und hat eine Menge Freude gemacht. Paar Punkte mehr hätten wir halt schon gebraucht.
Danach gings ab zur Niedersachsen-Meisterschaft. Und hier muss ich sagen, ging es um alles. Die letzte Möglichkeit, sich für das World Trial in Nord Irland zu qualifizieren. Ich gestehe, ein ganz klein bisschen Ehrgeiz hatte ich schon entwickelt. EINMAL World Trial, mit Pina, das wär schon schön. Ein Traum! Dementsprechend dezent nervös, aber hochmotiviert bin ich an den Startpfosten. Diesmal durfte auch Tilda wieder mit und zeigte sich leider noh massiv postnatal dement. Also Tilda konnte leider keinen Blumentopf gewinnen, die müssen wir erstmal wieder auf Spur bringen. Aber Pina hat sich allergrößte Mühe gegeben. Und uns insgesammt auf den 8 Platz gebracht. Samstag 96 Punkte, Sonntag (vielleicht auch meiner Nervosität geschuldet) „nur“ 87 Punkte. Insgesamt wahrhaftig nicht schlecht, aber leider, leider, leider nicht gut genug.Tief traurig und dezent grummelich muss ich leider erkennen, es hat nicht gereicht. 13 fahren für Deutschland zum World Trial, Pina und ich kommen auf den 14ten Platz. Sooooo knapp an einem Traum vorbei zu schreddern ist schon arg übel, aber nicht zu ändern. Ärgerlich, schade, und wirklich traurig, aber eben nicht zu ändern. Da hilft nur weiter trainieren und nicht aufgeben. Pina wird leider nicht jünger, also ist es längst Zeit, den Nachwuchs zu fördern und das steht nun wirklich auf dem Plan. Yaki und Tilda müssen aufpoliert werden, und Yuma und Casa gehören auch mal vorgestellt. Irgendwie muss ich doch mal einen Startplatz auf einem Klasse 1-Trial bekommen… Also konstruktive Pläne sind gefasst. Wir werden sehen…
Unsere Schafe haben Bock! Alle Zuchtgruppen stehen. Und wiedermal bin ich geneigt, vom Arche Noah-Effekt zu reden. „Ein jedes nach seiner Art!“ Die weißen Zackel haben einen weißen Bock, die schwarzen einen schwarzen, die Blackface teilen sich in 2 Gruppen, dann die Herdwicks, die Cheviots und die Bergschafe, die vier Nasenschafe lass ich mal unter den Tisch fallen. 13 Mutterlämmer sollen nicht belegt werden. Also aktuell sind reichlich Gruppen zu kontrollieren. Ich erwäge erstmalig angesichts drohender Futterknappheit auch im nächsten Sommer eine sehr kurze Rittzeit und damit vermutlich eine Großzahl nicht tragender Schafe. Aber da bin ich mir noch unsicher… ob ich wirklich die Böcke schon nach nur drei Wochen wieder von den Damen trenne, ich weiß es nicht.
Über den Winter werden wir uns Gedanken machen, ob und wann der nächste Wurf unserer Hündinnen geplant ist… und vor allem, welche unserer Damen den Antrag auf Mutterschaft einreicht… das muss gut überlegt werden.
Die Kraniche ziehen am Hohenahrer Himmel lauthals gen Süden. Ruckartig ist der Sommer dem Herbst gewichen. Und vermutlich wird es genauso schnell Winter werden. Die aus meiner Sicht verzichtbarste Jahreszeit. Aber so ist es nunmal. Einige Seminare und vermutlich auch das eine oder andere Trial werden noch stattfinden, und dann kehrt auch bei Familie Haus für kurze Zeit Ruhe ein. Wobei… Die Griffindale Maine Coons haben Nachwuchs angekündigt. Also werden wir wohl statt Kugeln prächtige Maine Coon Babies im Weihnachtsbaum haben. Und die kleine Gin wird uns gewiss auch die dunkle Jahreszeit erhellen. Es bleibt spannend!
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