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  • Voller Freude dürfen wir verkünden, es sind kleine Greifentaler unterwegs.

    Und vielleicht sollte ich endlich die Katze aus dem Sack lassen. Pina ist nicht unsere einzige Hündin, die Nachwuchs erwartet. Laut Ultraschall ist sowohl Pina als auch Moon tragend von Sergio Perellos MURGUIA JIM.
    Und das kam so…..-)

    Die Vorplanung für dieses Unterfangen war immens aufwendig. Jim wohnt nun wirklich unfassbar weit weg, und die 1400 km einfache Strecke wollen auch erstmal überwunden werden. Nachdem Pina ja endlos auf ihre Läufigkeit hat warten lassen, schließlich aber zum Glück doch noch ganz knapp vor der Lammzeit in Stimmung kam, kannte meine Euphorie kein Halten mehr.
    Der Zufall wollte es, dass Moon ziemlich genau zeitgleich mit Pina läufig wurde. Die beiden sind immer sehr synchron, aber dieses Mal schienen sie sich abgesprochen zu haben. Endlose Diskussionen folgten. Pinas Progesteronspiegel stieg nicht so, wie ich das erwartet hatte, aber die Fähre war schon gebucht. Ein Verschieben der Reise nicht mehr möglich. Was tun, wenn Pina nicht will? Die Erfahrung einer weiten Reise und Rückkehr mit leerer Hündin sitzt seit Frankreich letztes Jahr tief. Und so wurde sicherheitshalber Moon auch noch eingepackt, quasi als Backup, falls Pina und Jim sich gar nicht mögen würden.Ohne zu wissen, an welchem Tag ihrer Läufigkeit sich Moon wirklich befand, fuhren also beide mit nach England. Vor Ort war ich dann endgültig so derart begeistert von Jim, dass ich alle Zweifel über Bord warf. Und ich war auch nicht der einzig Begeisterte. Sowohl Pina als auch Moon mochte Jim sehr und auch er verlor keine Zeit. Und so wurde Pina Samstag und Montag gedeckt, und Moon am Sonntag dazwischen, einmalig. Quasi auf gut Glück, sozusagen ins Blaue rein (ich liebe das Wortspiel).
    Nie hätte ich gedacht, dass dieser Deckakt wirklich Früchte trägt, aber ich sollte irren.Moon erwartet vermutlich wieder einen relativ kleinen Wurf, bei Pina gehen wir von einer normal großen Wurfstärke aus. Das sind aber alles nur vage Ultraschallschätzungen. Wir haben beide Damen nicht lange geschallt. Für Moon hoffe ich sehr, dass ihr diese Geburt leichter fallen wird als die letzte. Und ganz sicher wird sie eine lange Zuchtpause haben, wenn wir sie überhaupt noch einmal belegen lassen. Innerlich widerstrebt es mir zutiefst, dass ich sie so kurz nach ihren letzten beiden Welpen habe wieder belegen lassen, und ich bin mir wohl bewusst, dass die Aufzucht auch eines kleinen Wurfes eine Hündin belastet und sehr anstrengend ist. Die Gelegenheit war eben einfach zu optimal, als dass ich sie hätte verstreichen lassen können. Wir werden Moon nach allen Kräften unterstützen und ihr bestmöglich helfen. Und außerdem befindet sie sich bei bester Gesundheit, ist weitaus glücklicher tragend als Pina und wirkt bisher überhaupt nicht angestrengt.Wir haben es immer so gehalten, unseren Damen möglichst viel Zeit zwischen den Würfen zu lassen. Aber dieses eine Mal war einfach die Gelegenheit so unfassbar optimal, dass wir nicht widerstehen konnten. Somit erwarten wir nun um das erste Maiwochenende zwei Würfe vielversprechender Welpen. Es werden Jims erste Nachkommen auf deutschem Boden sein. Inständig hoffe ich auf reibungslose Geburten und gesunde und muntere Welpen. Bis dahin gilt es noch logistische Hürden zu überwinden. Wohin mit der zweiten Wurfkiste? Wie die Hündinnen am besten trennen?
    Tja… wir steuern auf ein abenteuerliches Projekt zu. Es bleibt spannend. Während Pina scheinbar unter Übelkeit leidet und nur sehr, sehr schlecht frisst, scheint Moon ihre Schwangerschaft komplett zu ignorieren. Sie frisst weiter gut und nimmt sich auch sonst kaum zurück, während Pina schon ein wenig „in sich gekehrt“ und fast etwas depressiv wirkt. Noch werden beide trainiert und gearbeitet, und bisher sehen auch die Bäuche noch nicht so voluminös aus. Warten wir’s ab….
  • Wir hatten zwei wunderschöne Trainingsdays zuhause auf unseren Weiden. Beide waren gut besucht und ich denke, jeder Teilnehmer war sehr zufrieden mit sich, seinem Hund und auch der Lokation. Unsere Schafe haben sich gut benommen und auch das Wetter hat relativ freundlich mitgespielt. Langfristig möchten wir mehr Trainingsdays zuhause anbieten, wenn wir denn die Zeit finden und ganzjährig schöne Flächen zur Verfügung haben. Aber der Plan steht.
  • Außerdem waren wir seminieren und es gibt neue Seminarberichte. Weitere Seminare sind auch geplant und unser Terminkalender füllt sich stetig.
  • Eine sehr, sehr schöne Lammzeit neigt sich dem Ende zu. Die meisten unserer Damen haben mittlerweile entbunden und wir blicken stolz auf 65 Schaflämmer und 9 Ziegenkitze. 8 Schafe sind noch ausstehend, so dass die Zahl noch weiter steigen kann. Insgesamt war diese Lammzeit eine der verlustärmsten überhaupt. Dennoch gibt es drei Flaschenlämmer und drei Lämmer, die zugefüttert werden müssen. Zweimal Drillinge und ein ungeliebter Zwilling. Ein Bergschaf wurde winzig klein geboren, mehr tot als lebendig. Die brave Mutter war aber so überaus bemüht, ihrem zweiten Zwilling ins Leben zu helfen, dass ich sie mit diesem Plan nicht allein lassen wollte. Mit einem Geburtsgewicht weit unter einem Kilo standen die Chancen für „Hope“ aber mehr als schlecht. Ilkas aufopfernder Pflege und Hingabe ist es zu verdanken, dass das kleine Bergschaf nun in unserem Wohnzimmer für Unterhaltung sorgt. Hope entwickelt sich sehr langsam, aber stetig. Einziges Problem derzeit ist die Auswilderung zu ihren Schafkollegen. Mit denen kann Hope leider gar nix anfangen. Umso lieber kuschelt das Minilamm mit Ersatzmama Ilka und den verwirrten Hunden. Nun, auch dieses Problem werden wir irgendwie in den Griff bekommen.
  • …..und außerdem wird es ENDLICH Frühling. Die ersten Schwalben sind zurück aus dem Winterquartier, das Gras wächst endlich und der Auszug unserer Schafe auf die Sommerweiden ist als Nächstes geplant.

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