Die Zeit rast förmlich nur so dahin. Etliche Seminare und Trials haben unsere Wochenenden voll ausgefüllt. Ein Event jagt das nächste.
Pina genießt die Rente und erfreut sich zum Glück bester Gesundheit. Mit den Jobs zuhause ist sie sehr glücklich, und ich bin es auch, wenn ich sie noch ein wenig einsetzen darf.
Die letzten Meisterschaften mit Tilda waren jetzt leider nicht soooo erfolgreich, dafür das ein oder andere Trial schon. In Unterfranken schaffte sie es immerhin auf Platz 2 und auf Platz 5, Yaki immerhin auf Platz 9 und Platz 7. Beide werden noch dazu lernen müssen, letztlich muss ich mich aber umstellen. Tilda bedarf eines anderen Handlings als Pina, und Yaki braucht noch etwas mehr Feinschliff. Ich arbeite daran! Zuversichtlich blicke ich den nächsten Starts entgegen. Auch Yuma war endlich trialen, und es lief noch nicht alles rund, aber deutlich besser als gedacht. Ende September starteten wir im Weserbergland und ergatterten immerhin 90 Punkte und Platz 4, in Unterfranken zwei Wochen später waren es noch 5 Punkte mehr und Platz 6. Der Anfang ist gemacht! Und in einem Anflug von Größenwahn angepaart mit größter Zuversicht habe ich Yuma zum European Nursery Championship im März gemeldet. Ob das weise oder klug war, wird man sehen. Abwarten, ob wir überhaupt starten dürfen, so oder so steht für die kleine bunte Hündin massives Training und das Festigen des Gehorsams in größtmöglicher Entfernung auf dem Winterprogramm. Außerdem steht mittlerweile fest, dass Yuma in ihrer nächsten Läufigkeit im März/April belegt werden soll. Ein Rüde ist gefunden. Das war nicht einfach, aber ich glaube, ich habe endlich einen hervorragenden Partner für Yuma aufgetan. Das einzige, was diesen Plan quasi jetzt noch erschüttern könnte, wäre eine Läufigkeit paasend zu besagtem ENC …. Im nächsten Update dazu mehr.
Sehr schweren Herzens habe ich mich von meiner Casa getrennt. Ein wirklich guter Freund hat Casa während unseres Schwedenaufenthalts betreut, und es kam, wie es kommen musste. Die beiden haben ihr Herz füreinander entdeckt. Und selbst wenn ich es nicht wahrhaben wollte, musste ich mir leider eingestehen, Casa und Michel sind wie füreinander gemacht. Meine tapfere kleine Hündin läuft so wunderschön für Michel und scheint extrem glücklich zu sein. Michel wirkt auch alles andere als traurig, und die beiden konnten sogar schon ihren ersten Trialsieg einfahren. Vor all dem konnte ich nicht die Augen verschließen, als Michel mich fragte, ob er Casa übernehmen dürfte. Es ist also, wie es ist, Casa lebt nun bei Michel und Franzi nur wenige Kilometer entfernt, und sie scheint damit sehr zufrieden zu sein. Insgeheim hoffe ich, irgendwann einen Welpen von ihr mein eigen nennen zu können, aber das hat noch Zeit.
Unsere Schafe stehen für eine sehr kurze Rittzeit in Zuchtgruppen zusammen. Die drohende Gefahr durch den Wolf wurde noch ergänzt durch die nicht minder katastrophale Bedrohung durch eine neue Blauzungenvariante in den Niederlanden. Beide Aspekte vermiesen einem die Schafhaltung und schweben wie ein Damoklesschwert über unserer Schafhaltung. Dennoch, ganz ohne Lämmer soll es auch nicht sein. Nur drei Wochen werden die Jungs bei ihren Damen verbringen. So werden vermutlich einige Lämmer geboren werden, aber sicher nicht alle Schafe für Nachwuchs sorgen. Mit ganz viel Glück wird über den Winter zumindest gegen die Blauzungengefahr ein Impfstoff entwickelt, falls nicht, sehe ich massiv schwarz…“Warten wir’s ab.
Wir haben noch einige Seminare, bevor wir uns kurz vor Weihnachten wohl eine kleine Auszeit gönnen und dann nach etwas Erholung hochmotiviert ins neue Jahr starten. Über die kalten Monate wird es sicher auch wieder Training bei uns zuhause geben, Interessierte mögen sich bitte gerne melden. Außerdem steht ja Yuma unter stehter Beobachtung, um ja keinen Tag einer Läufigkeit zu verpassen. Und unsere Katzen werden sicher auch in absehbarer Zeit wieder für Nachwuchs sorgen. Langeweile wird also nicht aufkommen…:-)
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